Woolies Workshop-Build Nummer neun heißt The Bully.
Ein bisschen hat es mit der Silhouette zu tun, ein bisschen mit einem Buchstabenspiel, bei dem man den Namen Buell nimmt, die Buchstaben neu anordnet und etwas ziemlich Ähnliches herausbekommt – der Spitzname des Bikes hat aber eigentlich alles damit zu tun, dass es sich einfach wie ein Bully anfühlt.
Was als Überbleibsel einer Buell Lightning X1 nach einem Unfall begann, trat The Bully bei Dr John's seine Reise ins Dasein an, um den angeschlagenen Rahmen wiederzubeleben. Mit stabilisiertem Chassis und einem neuen Chromoly-Heckrahmen samt Schwinge machte Woolie sich an die Arbeit. Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Kunstfertigkeit und Handwerk und unter Verwendung von so vielen in Amerika gefertigten Teilen wie möglich arbeitete Woolie lange und hart daran, diesen äußerst fähigen, ausgesprochen fesselnden Cafe Racer zu schaffen. Selbst bei extremen Schräglagen fühlt es sich wie ein sehr satt liegendes, komfortables und ruhig fahrendes Bike an. Für ein schweres Bike ist das eher ungewöhnlich, sagt Woolie.
Wenn du auf dem Ding sitzt, dann schüttelt es, pocht und zieht. Das Teil ist einfach aggressiv. Es fühlt sich an wie ein Bully.
Auch dieser Bully ist ein echter Knockout. Der Aluminiumtank und die Sitzbank, beide handgefertigt, sind Formen, die von den 80ern inspiriert sind: Der Tank nimmt Bezug auf eine TZ250 aus den 80ern, die Sitzbank auf ein Superbike der 80er. Das Lackdesign wurde von einem Paar selbst entworfener Nike-High-Tops des Besitzers abgeleitet. Asymmetrische Kotflügel- und Tacho-Halterungen, die sich von gegenüberliegenden Seiten nach außen strecken, schaffen eine angenehme Synthese.
Ein besonderer Dank geht an Pierre Vallaincourt von Works Performance, dessen maßgefertigtes hinteres Federbein über einen handgefertigten Flüssigkeitsbehälter verfügt, und an James Eiland von Rizoma USA, der wieder einmal mit einer Fülle wunderschöner Rizoma-Teile aus Billet-Aluminium geliefert hat. 

























