In den ersten Tagen an jedem neuen Ort steckt man voller nervöser Energie, die raus muss. Aufregung
und spontane Aktionen gaben den Ton an, wir nahmen es an und seine Achterbahnfahrt gleich mit. Dann langsam, fast
kaum wahrnehmbar, findet man sich im Rhythmus des Lebens um einen herum ein. Er verschluckt dich, wenn du es zulässt. Wie der Dschungel am
Ende des Dorfes, genau das passierte uns in diesem Weiler am Rand der Zivilisation. Wie Alice vor uns sind wir
glitten in eine andere Dimension. Eine Zeitverschiebung, langsamer. Ein Trick des Lichts. Die Gesichter der Menschen begannen zu lächeln. Weit entfernt
von der Welt der finsteren Mienen, die wir hinter uns gelassen hatten. Unsere Welt schrumpfte auf unsere unmittelbare Umgebung. die Menschen, der Ort und die
Wellen. Wir ritten unseren Point täglich. Zwei-, vielleicht dreimal. Und dazwischen machten wir Ausflüge mit neuen Freunden flussaufwärts und
durch die Stadt, ein Land umarmend, das die Zeit vergessen hatte. Es wurde ein neuer Freund von uns. Einladend. Entgegenkommend, amüsiert von unseren
Albernheiten und unsere Unterschiede akzeptierend. Und dann war es vorbei. Aufgewacht, unterwegs, auf Reisen, Richtung Bali. Zurück für
das Deus 9ft & Single Log Fest. Das war kein Abschied, eher ein Bis
bald. 


























































