Was soll man sagen, wenn einem ein Familienmitglied viel zu früh entrissen wird?
Bist du wütend? Aber auf wen? Bist du traurig? Warum?
Unser aller Leben wurde durch Phil Caroll bereichert, oder „PAPA“, wie ihn so viele gern nannten. Er war für viele Kinder eine Vaterfigur, und sogar für die erwachsenen Halbstarken hier im „The Temple“ Wir kannten und liebten ihn so, wie man es tut, wenn man Familie ist…
Phil war ein bisschen ein „Freigeist“
Er rasierte sich 30 Jahre lang kein einziges Mal den Bart, der Wahnsinn…
„Ankommen“ und „reinfahren“ an einem frisch entdeckten Spot, der heute als Uluwatu bekannt ist, im Jahr 72 – wo warst du? Ich war noch im Mutterleib; ich glaube, er auch…
Backcountry-Skiing in Whistler in den 70ern, als es noch ein Hippie-Städtchen war… Ja, Phil war auch dort, er war der mit einem Joint in der Hand, einem hinterm Ohr und einem Lederbeutel Wein über der Schulter…
Er gehörte zu der Crew, die in den 80ern das Windsurfen bei Jaws auf Maui mitbegründete, ja, wir reden immer noch von Papa…
Er fuhr und pilotierte Motorräder durch mehr Länder, als du an deinen Fingern abzählen kannst. Um es vorsichtig zu sagen: Phil kam ziemlich herum…
Und natürlich gibt es da einige Geschichten, die man besser bei einer Flasche Wein oder einem Bier erzählt, oder bei 8…
Den Deus Temple of Enthusiasm auf Bali hätte es ohne Phil nicht gegeben; er half, „The Temple“ mit bloßen Händen, Blut, Schweiß und Bier zu bauen…
Sein Lächeln erhellte jeden Raum, und KEINE Lady blieb unbemerkt, wenn Papa unterwegs war…
Er liebte es, bei 'Tugu Rights' (jetzt in Phils umbenannt) zu surfen, und erzählte dir bei Kaffee und Obst alles darüber, obwohl wir alle direkt neben ihm im Line-up waren…
Der einzige Mann, dem er je ins Gesicht geschlagen hat, war „M.P.“
Ja, Phil war ein cooler Typ, aus seinem ganz eigenen spirituellen Stoff gemacht…
„Mach weiter, unser eigensinniger Sohn“
„Gegangen, aber nicht vergessen“
Ruhe in Frieden
















