Bratstyle erleben

Taking in the Bratstyle
Während wir letzte Woche zum Greenroom Festival in Japan waren, ging es nicht nur um Arbeit ohne Vergnügen. Wir hatten noch ein wenig freie Zeit übrig, und statt uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen, dachten wir, es sei die perfekte Gelegenheit, bei alten Freunden und Gleichgesinnten drüben bei Bratstyle vorbeizuschauen. Es ist kein Geheimnis, dass japanische Bike-Builder enormen Einfluss darauf hatten, was und wer wir sind. Schon lange vor dem Urknall, als Deus ex Machina entstand, besuchten wir Takamine unten in seiner Werkstatt, um zu sehen, woran er und die Jungs gerade schraubten. Hauptsächlich bauen sie Chopper (sie machen einen großartig abgefahrenen Chopper) und Bobber, doch sie können und haben praktisch jede denkbare Variante dazwischen gebaut. Eine Regel scheint es allerdings zu geben: nichts unter 250 ccm. Ich kann das verstehen, auch wenn wir hier in Indonesien damit arbeitslos wären. Inzwischen sind sie in einen großen, hellen neuen Laden umgezogen. Man betritt ihn durch einen Türgriff in Lenkerform und steht in diesem sensationellen Showroom, einer Hommage an alles Mechanische. Man schlendert herum und landet plötzlich hinten in dieser wunderbaren Werkstatt. Der Ort ist randvoll mit Werkzeugen, um fast jedes Teil eines Bikes zu fertigen, vom Block bis zur Bremse, vom Sitz bis zur Federung und vom Auspuff bis zu den Markierungen. Dazu kommt ihr riesiges Lager an Originalteilen, und man versteht, wie sie vom Anfang bis zum großen Wow die Kontrolle behalten. Schau genau hin, und du wirst sehen, dass ihr hoher Detailgrad der beste Beweis dafür ist. Hier sind ein paar Bilder von dem Ort, gerade genug, um dir den Mund wässrig zu machen, damit du beim nächsten Mal, wenn du in der Nähe von Kita-ku, Tokio bist, nicht vergisst, vorbeizuschauen und dir alles anzusehen …