Die Australia Diaries Kapitel 5

The Australia Diaries Chapter 5
„Man kommt durch – mit ein wenig Hilfe von seinen Freunden.“ Die ganze Zeit, die wir in Noosa waren, liefen wir immer wieder Grüppchen guter Leute über den Weg. Ein besonderer Hangout war „The Bean Drop“. Ein kleiner Spot, der für die Locals, deren Tanks leer sind, einen verdammt guten Java braut. Doc hatte uns erzählt, dass es nicht nur ihr Stammplatz ist, sondern dass er dort auch Thomas T-Shirts für die Crew vorbeibringt und eines seiner epischen Logs an der Wand hängt. „Heute“, wie es das Glück so wollte, „ist Free-Coffee-Day für alle, die ein Deus Tee tragen.“ Witzelte Doc. Nicht schwer zu erraten, wo wir nach unserem Morning Surf alle landeten und uns mit Long Blacks, Flat Whites und den allmächtigen Espressos ordentlich aufdrehten. Wir saßen draußen, quatschten und mampften den ganzen Morgen hausgemachtes Gebäck. Als wir gingen, zitterten wir wie Junkies am vierten Tag eines Entzugsprogramms… Von dort nahmen wir die Einladung an, Doc und Jakes Factory zu besuchen – einige von uns auf Deus Custom Bikes, die die Jungs aus Sydney mit nach Noosa gebracht hatten, der Rest hinten im „Thomas Surfboard“-Shaggin-Wagon. Wir checkten ihre Sachen und das ganze Drumherum aus und waren die ganze Zeit wie Kinder im Süßwarenladen völlig aus dem Häuschen. Monty, als wäre er gerade erst zu sich gekommen, platzte plötzlich heraus, dass wir nur noch 20 Minuten hätten, bevor Matt „Cuddles“ Cudahy im Finale der „Old Mal Comp“ aufs Wasser ging, und dass wir los müssten. Widerwillig, aber erstaunlich effizient, sprangen wir alle wieder auf die Bikes und in den Van und machten uns auf den Weg zum Strand. Sorgen hätten wir uns nicht machen müssen, denn Cuddles stemmte am Ende den Pokal. Er hat es tatsächlich in alle Finals geschafft, in denen er gesurft ist. Stark, Matty, du hast uns stolz gemacht… Alles in allem war der ganze Trip rauf nach Noosa völlig irre. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir durchgezogen. Deus vertreten, yep. Tracking-Premiere, aber sicher. Ein Deus Surfboard verlosen, klar – und zwar an einen Grom, der so aus dem Häuschen war, dass er vermutlich die Nacht damit geschlafen hat, nur damit wir ihn am nächsten Morgen darauf rippen sehen konnten. Wir waren draußen unterwegs, sind mit guten Freunden alle Points gesurft – nicht nur ein- oder zweimal, sondern jeden verdammten Tag. Und zu guter Letzt waren wir da, um in der Hochzeitsnacht von Thomas und Kim das Glas zu erheben – und dann noch eins, und noch eins, und noch eins. Ich glaube, so etwa 25-mal… Ein großes Dankeschön an all unsere Freunde in Noosa. Und ein Shout-out an Nicole Gozzer und Scott Wintle für die Bilder! Wir machen uns auf nach Sydney und sehen euch nächstes Jahr… Yeewww…