In The Bengkel steht immer etwas auf dem Ständer…
Es ist dieser unverwechselbare Geruch von Benzin und Schweiß, der aus dem handgeschnitzten Eingang strömt und dich zurücklockt. Wie Sirenen, die Seeleute an die Felsen der Küste locken. Du bekommst das Gefühl: „Sind wir hier am richtigen Ort?“
Auf den ersten Blick fragst du dich: „Ist es okay, hier drin zu sein?“ Dann triffst du den Blick eines der Fabricators, der sich hinter Schweißbrillen versteckt, er wirft dir ein Grinsen zu, ziemlich wahrscheinlich mit einer Kippe, die ihm von den Lippen hängt, und dann weißt du…
Bei Deus gibt es keine verschlossenen Türen. Du bist am richtigen Ort…
Funken tanzen wie Glühwürmchen in der Dämmerung. Metall verbindet sich mit Metall, während der Mann mit der Schutzbrille aus Schrott Leben entstehen lässt. Du gesellst dich zu einer Gruppe Schaulustiger, die sich um einen Custom Build drängt, als wäre es ein Hahnenkampf. Du starrst zu lange hin, während ein Tank geschweißt wird, es brennt in deinen Augen, und du weißt, du solltest nicht hinschauen, und doch tust du es.
Du stellst dir vor, wenn auch nur für einen Moment, was für ein Bike du für dich selbst entwerfen würdest. Ein Aufschrei der Begeisterung geht durch den Raum, als ein Bike zum ersten Mal zündet, seinen ersten Atemzug nimmt, wie ein Neugeborenes… Der stolze Vater dreht den Gasgriff auf, und ein Speedball aus Emotionen schießt durch alle, die dabei sind und dieses Neugeborene miterleben. Du drehst dich um und gehst langsam hinaus, fragst dich, was wohl hinter der nächsten offenen Tür liegen könnte. Der Mann mit der Schutzbrille hebt seine Lötlampe zum „Goodbye“ und sagt zugleich „Hallo“ zur nächsten Person, die zurückgewunken wird, zu „The Bengkel“…

































