Dane Peterson

Dane Peterson
Viele verschiedene Kunstformen landen auf dem Gelände von „The Temple“. Spontane Shaper schauen vorbei und schlurfen durch die Bay, mit diesem staubigen Cross-Step, den sie so verdammt gut draufhaben. Musiker strömen zur Backyard-Bühne wie Zombies auf einem Mondscheinspaziergang auf der Suche nach frischem Fleisch. Ja, man kann wohl sagen, dass hier in der Gegend eine ganze Menge kreativer Leute die unterschiedlichsten Dinge treiben. In der Vergangenheit haben schon ein paar Fotografen unsere Wände beehrt: Tom Hawkings, Dustin Humphrey und natürlich Hugh Stewart. Aber jetzt gibt’s einen neuen Sheriff in der Stadt, und der hört auf den Namen Dane Peterson. Dane verbrachte den Großteil seiner Teenagerjahre an den Stränden Südkaliforniens, genauer gesagt in Long Beach, surfend und seinen Traum lebend. Seine Skills im Wasser brachten ihn an viele exotische Orte auf dieser riesigen Murmel im All, die wir Erde nennen. Irgendwann drückte ihm ein kluger Mensch eine Kamera in die Hand, und der Rest ist visuelle Geschichte. Danes Gespür dafür, die Essenz dessen einzufangen, was Surfen für so viele von uns bedeutet, ist in unserem Buch ganz oben. Ob Doppelseite, weich fokussierter Soul Arch oder einfach zwei Bros, die Tall Cans schlürfen, während die Sonne für die Nacht untergeht – man kann nicht anders, als sich mittendrin zu fühlen. Wenn also irgendetwas davon genau euer Ding ist, dann schwingt bei „The Temple“ vorbei und schaut euch die visuellen Schindeln an, die jetzt unsere Showroom-Wände bemalen… Also, ohne weitere Einleitung präsentieren wir euch 10 Fragen an Dane Peterson… Wir. Nenn uns deinen vollen Namen und dein Sternzeichen? Er. Dane Kristopher Peterson, Krebs/Löwe-Grenze Wir. Nice, ich bin Wassermann. Wir. Wo nennst du dieser Tage dein Zuhause? Er. Ich wohne jetzt seit etwa 11 Jahren in und um die Gegend von Noosa Heads. Wir. Wenn du zurück im L.B.C bist, hängst du dann mit Snoop ab? Er. Ich hab schon eine Weile nicht mehr mit Snoop abgehangen. Seit er mir mein blaues Bandana geklaut hat, bin ich nicht mehr so auf ihn. Wenn man vom Teufel spricht, gerade hat er mir geschrieben. Wir. Du bist beim australischen Mag Foam Symmetry involviert. Wie läuft’s damit, und hast du noch andere Nebenprojekte am Start? Er. Ja, ich habe die letzten 12 Monate bei FS in Sachen Art Direction und Fotografie mitgeholfen. Es war ein super rad Projekt und eins, aus dem ich viel gelernt habe. Aber ab Ausgabe vier (die gerade fertig wird) bin ich wieder zurück im Freelance-Game, um wieder mehr persönliche Kreativität anzuschieben. Wir. F.C.S oder Captain Fin? Er. Captain Fin – Hand Foils. Wir. Würdest du stehen bleiben, um einen Kampf zwischen einem Hesher und einem Hipster anzuschauen, und würdest du ihn fotografieren? Er. Hahahahahahaa, fuck, keine Ahnung, das hängt davon ab, in welchem Kopfzustand ich in dem Moment wäre. Sehr wahrscheinlich wäre ich gar nicht in der Nähe von so etwas und heiße Gewalt nicht gut. Aber vielleicht würde ich ein Gramm drauf verschwenden, mit einer frechen Caption, die auf die Zurückgebliebenheit beider Subkulturen anspielt, und DHUMP/Deus darin taggen. AHAHAHHAA Wir. Wer hat dir deine erste Kamera in die Hand gedrückt? Er. Das könnte ich euch echt nicht sagen. Soweit ich weiß, gibt es aus meinen jüngeren Jahren keine Fotos von mir, auf denen ich eine Kamera halte. Aber das erste Mal, dass ich wirklich bewusst ein Foto machen wollte, habe ich mir für eine Reise ins Ausland eine kleine Point-and-Shoot von einem Freund geliehen, da war ich so um die 19/20, und seitdem bin ich hooked. Wir. Bist du ein Black-Sabbath-Mann? Er. Ozzy vor Dio… Bin ich „Paranoid“? Wir. Ich bin ganz Ozzy und ein bisschen Dio. Wir. Erfindest du deinen Stil neu, um dem Game voraus zu sein, oder machst du einfach deinen Move, wenn es Zeit ist, dich anzupassen? Er. Ob ich meinen Stil neu erfinde, um dem Game voraus zu sein… Hahahahahaa. Um ehrlich zu sein, denke ich nie wirklich in solchen Begriffen darüber nach. Und ganz ehrlich ist es mir ziemlich scheißegal, was irgendwer sonst macht oder welches „Game“ ihr meint. Ich versuche einfach, jedes einzelne Mal Spaß zu haben, wenn ich eine Kamera benutze, und das Beste aus der Zeit zu machen, die ich mit den Leuten verbringe, mit denen ich Bilder mache. Jeden Tag gibt es einen Moment, in dem ich super gepusht bin, wenn ich sehe, dass ein Mate ein rad Bild von sich veröffentlicht bekommt. Es ist einfach ein super spaßiges und kreatives Ventil, mit dem ich glücklicherweise nicht verhungere. Wir. Was hältst du von einem Surf-Film mit sehr geschmackvollen lesbischen Szenen im Vordergrund? Er. Nun, das ist definitiv etwas, das ich noch nicht gesehen habe und worauf ich nicht besonders stehe… Ich weiß, es gibt da draußen viele RAD Lady Logger/Shredder, die das wahrscheinlich nicht so feiern würden… Andererseits gibt es auch viele, die es vielleicht tun würden… Da habt ihr es: „10 Fragen an Dane Peterson“. Vielleicht hat er euch nicht gesagt, was ihr hören wolltet, aber er hat euch die Wahrheit gesagt, und das muss man respektieren …