Deus Nine Foot and Single 2016 – The Nine Foot

Deus Nine Foot and Single 2016 – The Nine Foot
Tag drei des Deus Nine Foot & Single begann mit Regenschauern, aber was für ein Brett: Linien bis zum Horizont, solider Swell und spiegelglatte Faces füllten das Lineup. Das Signature-Event startete in epischem Stil – jeder Heat ein Knaller, die Surfer gingen all in, um sich zu beweisen. Bei niedrigerem Wasserstand rollten die Wellen eher, als dass sie steil brachen, was mehr Noserides und Cutbacks als Barrels und Lip-Hits brachte, aber nicht weniger beeindruckend war. Lange Drops und Fade-Take-offs bereiteten Roller bis zum Strand vor, doch eine steile Wand innen ließ das Adrenalin steigen. Während die Menge Schutz vor den vorbeiziehenden schwarzen Wolken suchte, bekam Yuta Sezutsu massiven Zuspruch von seiner japanischen Cheer-Squad, und der ganze Strand stimmte bei einer der feinsten Barrels des Tages in den Jubel ein. Dieser junge Surfer hat einen so flüssigen Stil und so viel Selbstvertrauen, dass er mit den sechs Fuß hohen Wellen zu spielen schien; sein breites Lächeln wankte nie, und seine Nerven flatterten selbst in den heftigsten Shorebreaks nicht. Jared Mell war einmal mehr Dynamit, im Wasser wie an Land: zum Brüllen komisch am Mikrofon und im Surf einfach unschlagbar, mit und ohne Boardshorts. Der Mann hält einfach nie den Mund – weder mit Worten noch mit seinem Surfen – und sorgte für Nonstop-Entertainment. Als die Sonne hervorkam und der Tag wärmer wurde, nahm auch die Action Fahrt auf: Das Deus Nine Foot & Single lief den ganzen Vormittag bis in den Nachmittag hinein. Eiskalte San Miguels belebten trockene Lippen wieder, und die Deus Bar & Grill hielt die Mägen gefüllt. Nur Lächeln, Jubel und Rufe: Die Zuschauer genossen die Vibes im Sand genauso sehr wie die Action im Wasser. Matt Cuddihy legte die Messlatte höher, fand seltenen Shade, als die Tide hereinkam, und holte mit zwei sauberen Barrels auf einer einzigen Welle einen massiven Score. Anders als andere Contests fördert das Nine Foot Inspiration und Innovation statt der Konventionen eines durchschnittlichen Wettkampfs, und die Jungs haben nicht enttäuscht. Der Swell zog an, und mit ihm stieg die Messlatte, während das Contest-Feld kleiner wurde. Bekannte Namen füllten die Startplätze, und es war großartig, die Surfer aus Batu Karas, Husni Ridhwan und Deni Firdaus, ganz vorne mit dabei zu sehen. Der junge Deni explodierte förmlich mit kritischen Noserides bis ganz durch, bevor er unter die Lip droppte und zum Jubel der Zuschauer groß finishte. Vielleicht nicht dieses Jahr, Deni, aber es wird nicht lange dauern, bis du die Besten schlägst. Das war traditionelles Longboarding in Bestform, und als hätten wir nicht schon genug gesehen, legte das Vier-Mann-Finale noch einmal eine Schippe drauf. Jared kämpfte seinen Kater nieder und hielt durch – der einzige Nicht-Australier, der es neben Jye Byrnes, Josh Constable und Titelverteidiger Harrison Roach schaffte: vier deutlich unterschiedliche Styles Kopf an Kopf in einem gewaltigen Showdown. Harrison dachte gar nicht daran, klein beizugeben: Er paddelte rückwärts in ein paar Wellen, startete mit der Finne voraus, drehte sich dann wieder nach vorn, zog nordwärts zur Nose und vergrub sich mit makellosem Stil in den bröckelnden Barrels. Josh erfüllte alle Kriterien des Formats: kritische Positionierung und harte Cutbacks brachten Punkte, doch alles hob er sich für seine letzte Welle auf. Er droppte in eine Bombe, hielt Five Over, griff in der Barrel zur Rail, kam heraus und ließ los, schlug die End Section weg und landete einen riesigen Air Drop. Jye schöpfte aus seiner jahrelangen Erfahrung, mit Drop-Knee-Turns, die sich mit weiten Turns und Pocket-Noserides mischten. Und Jared – was lässt sich über den Mell noch sagen? Rückwärts surfen, weite Bottom Turns, Hose unten und eine Barrel, bei der die Menge schrie. Alle anders, alle dynamisch, alle auf ihre eigene Art die Besten – aber wer würde die Krone holen? Das müsst ihr einfach abwarten … Die Ergebnisse werden morgen Abend bei der Deus Temple After-Party bekannt gegeben, aber bis dahin gibt es noch jede Menge Action. Die indonesische Premiere von Dustin Humphreys neuestem Werk „South to Sian“ läuft heute Abend, während das Under Nine Foot & Single und das Ladies’ Log Fest morgen ab 7 Uhr für Unterhaltung auf dem Wasser sorgen. Weitere Informationen zum Deus Nine Foot & Single findest du auf der Website: deuscustoms.com/9ftandsingle Fotos: @kelibow @gianggowphoto @benosbornephoto @ol_sin @sashafr0mrussia