Dustin Humphrey ist einer der vier Künstler, die bei der ersten Ausstellung der Deus Gallery von Single Fins inspirierte Kunstwerke zeigen. Da das Event nur noch wenige Tage entfernt ist und die Künstler ihre Ausstellungsstücke fertiggestellt haben, dachten wir, es wäre eine gute Idee, dem Publikum einen kleinen Vorgeschmack darauf zu geben, was es erwarten kann.
In einem Jahrzehnt, in dem er als einer der angesehensten Surffotografen der Welt galt, hat Dustin Humphrey mehr Länder besucht als die meisten Außenminister. Obwohl er seine Kamera bereits auf die meisten klassischen Wellen des Surfens gerichtet hat, hat Humphrey auch Erkundungen an Küsten vorangetrieben, die zuvor nie dokumentiert wurden, darunter Island, Ägypten und Tansania. Unterwegs hat er das Genre der Surffotografie neu erfunden: weg von engen, logogetriebenen Actionbildern hin zu Aufnahmen, die nicht nur die Textur des Reisens und die Ästhetik des Abenteuers einfangen, sondern auch die reichen kulturellen Geflechte der Länder, die er besucht hat. 2007, bei einer Veranstaltung, auf der er mit fotografischen „Royals“ wie Annie Lebowitz und Steve McCurry auf Tuchfühlung ging, gewann Humphreys Reisefotografie-Buch „Sipping Jetstreams“ den renommierten PDN Award „Book Of the Year“. In den letzten Jahren hat Humphrey seinen panoramischen Blick und seine auf der Straße erprobten Fähigkeiten auf Projekte in Mode und Porträtfotografie übertragen. 2009 brachte ihm seine Arbeit an der Kampagne „Good Morning Pluto“ von Insight Clothing bei den Sony World Photography Awards in Cannes die Auszeichnung als Werbefotograf des Jahres ein. Im selben Jahr fotografierte er die preisgekrönte „Swim Issue“ des Surfing Magazine. Derzeit arbeitet er an „Archipelago Love“, einer fotografischen Hommage an seine Wahlheimat Indonesien. 2010 tat sich Humphrey mit der australischen Custom-Motorradfirma DEUS ExMACHINA zusammen, um in Canggu an Balis „Benzine Coast“ ein kleines – genau genommen ziemlich großes – Stück Motorrad-Himmel zu schaffen: den DEUS „Temple Of Enthusiasm“. Der „Temple“ ist eine Momentaufnahme von allem, was Humphrey heilig ist: Custom-Motorräder, klassischer Surf, Fine Art, gutes Essen (und zweite Hypotheken). Ursprünglich aus Huntington Beach, Kalifornien, stammend, nennt Humphrey seit zehn Jahren Bali (Indonesien) sein Zuhause. Hier unterhält er ein großes Studio, ein umfangreiches Repertoire exotischer Shooting-Locations und genug Surfboards und Custom-Motorräder, damit sein Reisepass hin und wieder eine Pause einlegen kann.









