Nach der Premiere von „South to Sian“ im letzten Jahr war für uns klar: Da war eine Linie in den Strandsand gezogen worden. Weiter und höher. Wir waren in den vergangenen 12 Monaten nicht untätig gewesen und hatten ziemlich coolen Original-Content geschaffen, der sich sehen lassen konnte. So entstand die Idee für ein vom Temple ausgedachtes Film Festival. Wir verwandelten den Backyard in ein Open-Air-Kino, komplett mit großer Leinwand und Sitzplätzen für ein volles Haus, das vier Weltpremieren genießen sollte. Was sie nicht wussten, als wir sie im Hof Platz nehmen ließen: Wir hatten genug visuelle Wucht geladen und bereit, um ihre Augen zum Weinen zu bringen.
Wir wollen nicht zu viel verraten, denn alle Filme werden in den kommenden Wochen für euch zu sehen sein. Aber das Haus war voll mit begeisterten Leuten, die wir über zwei Stunden auf ihren Sitzen gehalten haben. Versuch das mal zu Hause.
Den Auftakt machte „Scramble Gamble“: 4 Jungs auf der Suche nach Wellen auf Rädern; 4 Bikes, 8 Boards und – je nachdem, wen man fragt – eine umstrittene Anzahl an Finnen und Ketten. Dann ging es seitwärts und ein Stück nach Norden mit „BlackBoy“, einem Video-Porträt von Deni Firdaus, einem indonesischen Longboarder, dessen Leben sich durch die Entdeckung und das Annehmen des Surfens spürbar verändert und geformt hat. Die dritte Runde im Barrel war „A Week Up West“, ein sehr augenzwinkernder Blick auf einen Trip an einen idyllischen Fleck der Welt, um an einem abgelegenen Ort Boards zu shapen und zu surfen – unternommen von Harrison Roach und Thomas Bexon. Zum Schluss gab es „The Sian Journals“. Ein Blick hinter die Kulissen von „South To Sian“ aus dem letzten Jahr. Mit fast einer Stunde Laufzeit sorgte er dafür, dass es den Leuten im Unterkörper kribbelte, den Hintern vom Stuhl zu heben und sich ins Abenteuer zu stürzen.
Die MCs Monty und Tyler Mars – ein Mann, der für die Stammgäste dieser Jungle Drums schon viel zu lange MIA vom Temple war – holten alle, die dabei waren, Bescheid wussten oder einfach ihre fünfzig Cent dazugeben mussten, auf die Bühne, um vor jedem unserer vier kleinen Zelluloid-Edits die guten Infos zum Warum, Wo und Was zu bekommen.
Epische Nacht!






















