Garden Isle Grand Prix

Garden Isle Grand Prix

Wir alle wissen, dass die hawaiianischen Inseln ein unglaubliches Reiseziel sind. Ein herrlicher Ort mit wunderschönen Stränden, malerischen Tälern und mehr als genug beinahe unwirklicher Naturschönheit. Voller Resorts aller Art, Golfplätzen ohne Ende und jeder Menge Möglichkeiten, die freie Zeit zu genießen. Ein Archipel aus acht Hauptinseln, mehreren Atollen, zahlreichen kleineren Inselchen und Seebergen, locker zusammengewürfelt und mitten in den Nordpazifik gesetzt.

Was ihr noch nicht wusstet, aber unbedingt wissen wollt: wie wir die Einladung bekommen haben, unsere über 40 Jahre alten Dirt Bikes beim 68. Annual Garden Isle Grand Prix auf der Insel Kauai zu fahren … Alles begann mit einem Anruf aus heiterem Himmel, einer von denen, bei denen uns gar nichts anderes übrig blieb, als Ja zu sagen – und die Logistik später irgendwie zu klären!

Um die Sache endgültig zu besiegeln, schoss unser Kumpel Greg Tomlinson (liebevoll „GTeee“ genannt) ein paar Fotos an einer Motocross-Strecke direkt am Meer. Wir konnten nicht anders, als an den Deus Temple of Enthusiasm auf Bali zurückzudenken und an die goldenen Jahre auf unserem ganz eigenen Motocross-Shangri-La am Ozean. Genau daraus sind unsere Träume gemacht – also ja, natürlich waren wir dabei!

GTeee organisierte einen Frachtcontainer, der in Huntington Beach, Kalifornien, ankommen sollte. Er trommelte gut zwanzig seiner Freunde samt Vintage-Eisen und Gummi zusammen, lud alles in den Container und schickte es über den Pazifik. Drei Wochen später standen wir und unsere Motorräder auf der Insel Kauai. Mai Tais und Margaritas in der einen Hand, Gasgriff oder Benzinkanister in der anderen – wir waren angekommen. 

Beim Einchecken im Hotel bestanden ein paar freundliche Nachbarn, die gerade abreisten, darauf, dass wir ihren geliebten Mixer übernahmen, den sie auf ihrer Reise gekauft hatten. Nun mag ein Mixer wie ein ungewöhnlicher Ferienkauf wirken, aber wir wussten – genau wie unsere Nachbarn vor uns –, wie man ihn sinnvoll einsetzt. Wir hatten gut zwanzig Vintage-Rennfahrerfreunde mit einer Vorliebe für Erwachsenengetränke. Die Sterne standen günstig: An der Strecke gab es zufällig einen Generator, dazu diese riesige Kühlbox voller Eis, und wir hatten die richtigen Vorräte dabei. Es dauerte nicht lange, bis unsere Blendies nach dem Rennen das Gesprächsthema an der Strecke waren. Es gibt keinen besseren Weg, sich nach dem Herumballern auf dieser majestätischen Strecke am Meer in der Tropenhitze abzukühlen, als mit einer eiskalten Margarita oder Piña Colada. Ahhh, die einfachen Dinge im Leben … 

Wir sind Rennen gefahren, haben gelacht, neue Freunde gefunden und mehr als ein paar kalte Drinks geleert. Aloha und Stoke wurden von allen geteilt, und am Ende nahmen wir alle eine verdammt gute Zeit mit nach Hause. 

Schließlich war es Zeit, Abschied zu nehmen, die Bikes wurden zurück in den Container geladen und machten sich auf den Weg zum Festland. Genau genommen sind sie noch nicht angekommen, aber hoffentlich sind sie bald hier. No worries! (Ich schätze, wir hätten das Kleingedruckte lesen sollen, besonders den Teil darüber, vor dem Rücktransport den ganzen Dreck abzuwaschen … ups) 

Wir müssen GTeee ein riesiges Dankeschön aussprechen, dass er uns Haoles zusammengebracht und uns Rick Hurst, seine Familie und die ganze Crew vom Club Moto Kauai vorgestellt hat – euch allen ein massives Danke, dass wir dabei sein durften. Nur damit ihr Bescheid wisst: Wir planen schon den 69. Annual Garden Isle Grand Prix!

… kommst du auch?

Fahrer: @forrestminchinton
Fotografie: @mounce

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