Der Mensch nutzt den Löffel seit vielen Jahrhunderten. Der frühe Mensch hat sich zum Beispiel sicher einen halb ausgehöhlten Stock gebastelt, um damit ein eintopfartiges Mahl zu genießen. Ich bin mir sicher, dass Jesus beim letzten Abendmahl einen Löffel benutzt hat; ganz bestimmt hat der Sohn Gottes eine kräftige Suppe nie verschmäht. Junkies haben Löffel auf alle möglichen innovativen Arten genutzt; verdammt, in den 70ern haben sich Promis ebenso wie ganz normale Leute überall auf der Welt Kokain mit Löffeln in die Nase gezogen (tun sie wohl immer noch). Aber ein Mann dachte sich: „Ich glaube, ich pack mir einen Spoon unter die Knie“, und genau da, meine Compadres, hat sich das Spiel verändert. Dieser Mann war George Greenough. In den 70ern fing die Shortboard-Revolution Feuer, als Greenough mit seinem unverkennbaren transparenten Spoon-Kneeboard loslegte. Er nutzte es für verrückte neue Perspektiven beim Filmen im Wasser und ritt auf den Knien in die absurdesten Tubes hinein. Das brachte die Shaper jener Zeit zum Aufhorchen, und im Grunde kappten sie ihren Boards einen Fuß, wenn nicht mehr, von der Nose – manche würden sagen, damit wurde die „Hot Generation“ entfacht.
Aktueller Tag: Canggu, Deus Bali Shred Quarters; „Doc“ und Jake haben in der Shaping Bay 4 extrem arbeitsintensive Limited-Edition-Spoons zurechtgedreht, gebaut, um sie in die vier Ecken der Welt zu schicken – na ja, in unsere vier Ecken. Deus Bali, Deus Australia, Deus Venice, und den letzten liefert Godzilla höchstpersönlich in Tokyo ab. Wenn ihr also aus einem dieser Orte kommt, schaut euch die Dinger bitte live selbst an. Wie auch immer, ich schweife ab: Diese kleinen Schätze wurden in etwa einer Woche geshaped, und wenn ihr je versucht habt, ein Board zu shapen, geschweige denn einen Spoon, dann wisst ihr, wie viele Mannstunden dieses Projekt die Jungs aus Noosa gekostet hat. Wir haben bei diesem Projekt ein paar verschiedene Techniken ausprobiert: individuell siebgedruckte Motorradbilder, die in die Boards einlaminiert wurden, alles unterschiedliche Motive von Anthony Dodds, aufgenommen auf einem Roadtrip von Sydney nach Noosa. Drei davon haben unterschiedliche Tails, zwei verschiedene Custom-Deus-Badges sind in den Schaum eingebettet, dazu eine spezielle silbrig-grün-schwarze, getönte Lackierung, die wir auch für unsere Custom-Tanks verwenden. Ihr seht also klar: Wir haben nichts ausgelassen. Vor allem aber sind diese kleinen Knee Rockets im Wasser voll funktional und zugleich verdammt starke Kunst und Handwerksarbeit. Also genießt die Bilder, und falls ihr zufällig in einer der oben genannten vier Ecken seid und einen genaueren Blick wollt: Macht euch auf zum Spoon – aber um Gottes willen, haltet ihn euch aus der Nase …






























