An alle in Japan: Nach dem englischen Text folgt die japanische Version. Die Deus Residence B1F Gallery war Gastgeber der Ausstellung „Whack-A-Mole“ des in Fukuoka ansässigen Künstlers Kenichi Oki. Schon in früher Kindheit liebte Oki das Zeichnen und träumte davon, Manga-Künstler zu werden. Er zeichnete weiter, ohne sich auf eine bestimmte Methode, ein Material oder einen Stil festzulegen, und ehe er sich versah, begannen sich seine Arbeiten zu verkaufen. Entschlossen, seinen Lebensunterhalt als Künstler zu verdienen, zog er nach Bushwick, NY, wo er seinen eigenen künstlerischen Stil verfeinerte. Diese Ausstellung zeigt eine Sammlung von Grundzeichnungen mit Wachsmalstift, die anschließend mit Buntstiften überarbeitet werden, sodass Teile der Wachsschicht abgeschabt wirken und seinen Arbeiten ein einzigartig sanftes, weiches Gefühl verleihen. Oki sagt: „Menschen sind das beste Medium, um meine Botschaft zu vermitteln“, und nutzt in seinen Arbeiten häufig menschliche Motive ohne eindeutige ethnische oder geschlechtliche Zuordnung. „Whack A Mole“ – benannt nach dem Arcade-Spiel „Mole Buster“ aus den 70ern – steht auch dafür, dass der Künstler plant, später in diesem Jahr an ungewöhnlichen Orten rund um den Globus unvermittelt aufzutauchen. Die Ausstellung „Whack A Mole“ (auf Japanisch: Mogura Tataki) des in Fukuoka ansässigen Künstlers Kenichi Oki fand kürzlich im Galerieraum im B1F von DEUS statt. Oki liebte es seit seiner Kindheit zu zeichnen und träumte als Kind davon, Manga-Zeichner zu werden. Während er weiter frei zeichnete, ohne sich auf bestimmte Materialien oder Techniken festzulegen, begannen sich seine Bilder irgendwann ganz von selbst zu verkaufen. Nachdem er beschlossen hatte, als Maler zu leben, ging er allein in die USA und entwickelte während seines Lebens in Bushwick, NY, seinen Stil als Künstler. Indem er die Basis mit Wachsmalstiften zeichnet und darüber mit Buntstiften so Farbe aufträgt, als würde er sie wieder abkratzen, verleiht er seinen Arbeiten eine ganz eigene, sanfte Farbigkeit. In Okis Werken, der sagt: „Der Mensch als Motiv eignet sich am besten als Werkzeug, um eine Botschaft zu vermitteln“, erscheinen häufig Figuren, deren Ethnie und Geschlecht unbestimmt bleiben. Die in diesen Arbeiten angelegten Botschaften auf ganz unterschiedliche Weise wahrzunehmen, ist ebenfalls Teil des Reizes von Kunst. Künftig sind nicht nur Ausstellungen in Japan, sondern auch im Ausland geplant; wie beim Whack-A-Mole wird er wohl in Städten auf der ganzen Welt auftauchen und aktiv sein. Fotos von Mariko Yasaka








