Ein Zweitakt-Love-in im Deus Emporium of Postmodern Activities am 6. Juli 2013.
Der Parkplatz von The Emporium of Postmodern Activities ist größtenteils ein zivilisierter Ort; ein weiterentwickelter Asphaltstreifen, auf dem wohlerzogene Bürger ihre EPA-konformen Fahrzeuge ordentlich und erwachsen manövrieren. Es ist ein friedliches Stück Asphalt. Manchmal gerät der Kram allerdings außer Kontrolle. Na ja, irgendwie. Eigentlich nicht wirklich. Worum es hier geht, ist Ring A Ding Ding, das Zweitakt-Love-in, das wir letztes Wochenende veranstaltet haben und das unseren sonst so vornehmen Hinterhof in einen nach Öl und Benzin atmenden Angriff auf die Sinne verwandelt hat. Über fünfzig Motorräder waren zu sehen, jedes mit seinen ganz eigenen Charakterzügen, wenn die Besitzer sie anwarfen. Der daraus entstehende Chor aus Rauch und Sound, der die Luft füllte, passte nur allzu gut zum Fourth-of-July-Wochenende. Ein Zweitakt-Motorrad zu starten ist wie Feuerwerk anzuzünden. Das Knistern des Motors klingt wie Feuerwerk, der Rauch, der aus dem Auspuff quillt, sieht aus wie Feuerwerk. Das Ganze fühlt sich einfach an, als würdest du einen Haufen Regeln brechen, als könnte es dir jeden Moment um die Ohren fliegen. Es ist dieses ungute Gefühl, wenn du nicht ganz sicher bist, ob deine Nachbarn die Cops rufen. Es ist großartig.