Als Nächstes rollen aus der Garage von The Emporium of Postmodern Activities Boodaak und Dakdaak, der zehnte und elfte Signature-Build von Woolie’s Workshop. Liebevoll „Sibling Rivalry“ genannt, entstanden die beiden Bikes aus derselben Idee: straßenzugelassene Enduro-Bikes in kompromisslose Super Singles zu verwandeln.
Die handgebauten Café Racer auf Basis von Motocross-Motoren sind bereit für die Rennstrecke und voll wettbewerbsfähig. Beide Motoren wurden von Jim Wood bei Southland Racing individuell abgestimmt: Boodaak wird von einem Honda-XR650R-Motor nach HRC-Johnny-Campbell-Spezifikation mit übergroßen Ventilen und Carrillo-Pleuel angetrieben, während Dakdaak mit einem Honda-CRF450X-Stage-Two-Motor mit zwei Millimeter größeren Edelstahlventilen für mehr Langlebigkeit läuft. Die Namen der Bikes leiten sich von den Motorgeräuschen ab, wenn man am Gas zieht (boooo) und es wieder wegnimmt (daaaak) – und sie machen beim Fahren genauso viel Spaß wie beim Aussprechen. Ihre handgefertigten Chromoly-Rahmen und maßgefertigten Chromoly-Schwingen halten alles in der richtigen Spur, mit ernsthafter Bremskraft von Beringer-Sechskolbenbremsen vorn und Brembos hinten. Die handgeformten Aluminiumtanks versorgen die Bikes mit Stil, und ihre maßgefertigten Sitze sind mit Kushitani-Leder bezogen, damit die Fahrer bequem im Sattel sitzen. „Boodaak hat ordentlich Drehmoment, läuft ziemlich geschmeidig, hat ein langes, breites Leistungsband und lenkt super ein“, sagt Woolie. „Dakdaak lenkt schneller ein, ist viel, viel leichter und hat einen Motor, der zwischen 400 und 12500 U/min läuft und dafür gebaut ist, den ganzen Tag am Drehzahlbegrenzer zu hängen. Oder zumindest etwa 50 Stunden.“
Besonderer Dank geht an Ed Sorbo von Lindemann Engineering für seine herausragende Fahrwerksarbeit und an James Eiland von Rizoma USA, der eine fantastische Bereicherung für Woolie’s Workshop war.





































