Viel individueller als handgeschmolzene Badges geht es kaum – ein neuer Goldstandard (oder in diesem Fall Kupfer) der Personalisierung für unsere Camperdown-Werkstatt. Als Anspielung auf sein Handwerk als Juwelier wollte Besitzer Rob Kupfer aus der Werkstatt auf die Straßen Sydneys bringen, auf den Rahmen einer BMW R100R plattiert. Als diese Maschine schließlich in den Showroom rollte, war BMWs luftgekühlter Boxer-Twin bereits seit 70 Jahren in Produktion. Ein Motor, der sich on- wie offroad eine Kultgemeinde erarbeitet hat – dank seiner Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit und seines drehmomentstarken, eigenwillig versetzten Zündcharakters.
Nachdem das Bike auf das absolute Wesentliche reduziert worden war, war es kaum wiederzuerkennen – die lokale Galerie neugieriger Beobachter merkte an, dass das wahrscheinlich auch besser so sei. Jeremy verkleinerte den Heckrahmen auf ein handlicheres Maß und ließ dabei Platz für einen Beifahrer. Eine maßgefertigte Sitzbasis aus Aluminium mit eingelassenem Rücklicht wurde um den neuen Heckrahmen geformt und mit schwarzem Leder bezogen.
Eine Pastiche der alten Schule sorgt zwar für einen ansehnlichen Rahmen, doch das Cockpit verlangte nach einem modernen Touch. Im Zentrum stehen ein Motoscope Pro, Mo.switch mini’s, Mo.blaze Lenkerendenblinker, Mo.View spiegellose Spiegel, Beringer Brems- und Kupplungsarmaturen sowie ein Messner Moto Gasgriff – alles auf Rizoma-Lenkern montiert, während ein Koso Thunderbolt-Scheinwerfer die Straße voraus ausleuchtet.
Der Motor bekam einige Upgrades, darunter eine digitale Zündung, eine Zwei-in-zwei-Auspuffanlage, DNA-Pod-Filter und eine Motorretro-Airbox-Abdeckung aus Aluminium, die nun die Batterie beherbergt. Das Fahrwerkspaket besteht aus einem Ikon-Monoshock, YSS-Gabelinnereien und Continental TKC80-Reifen auf frisch neu eingespeichten Felgen.
Wir möchten Rob dafür danken, dass er bei diesem Projekt seine metallurgische Expertise eingebracht hat – eine seltene und sehr willkommene Gelegenheit zur Zusammenarbeit.