Random Black – Eine Suche nach Bedeutung und Emanzipation in der Deus Gallery

Random Black – A Search For Meaning and Emancipation at the Deus Gallery

Kunst liegt uns im Blut. Sie ist diese willkommene Meeresbrise an einem heißen Sommertag. Oft fegt sie den Raum frei von unerwünschtem Ballast – ob es der tägliche Trott ist, der dich runterzieht, allzu aufdringliche Menschen oder einfach der Druck des Lebens. Die Deus Gallery ist unser Ventil; sie gibt uns den perfekten Anlass, diese Dämonen Monat für Monat auszutreiben.

Wir hatten I Made Surya Subratha, einen jungen, progressiven balinesischen Künstler, schon getroffen, bevor sprichwörtlich alles den Bach runterging. Ein klassisch ausgebildeter Künstler, der mit seiner Arbeit ständig neue Wege auslotet und erforscht – in seinen Ideen ebenso wie in den Medien und Techniken, die er nutzt und einbindet.

Random Black ist eine Ausstellung, die Suryas Überzeugung feiert, dass in jeder Ecke des Lebens wichtige und unerwartete Dinge zu finden sind. Doch um sie wahrzunehmen und zu verstehen, müssen wir oft unsere Sicht auf die Welt verändern. Besonders in diesen Tagen, die so voller Fragen sind.

Auf den ersten Blick mag die Bedeutung eines Kunstwerks nicht sofort klar sein – aber muss sie das wirklich? Genau diese wunderbare Eigenart finden wir in fast jeder Form von Kunst: Stellt sie Fragen, gibt sie uns Raum zum Nachdenken oder lässt sie uns ganz bewusst ratlos zurück?

Zur Eröffnung von Surya kamen Besucher aus allen Ecken. Einheimische und Expats schlenderten ein und aus. Manche waren da, um die im Werk verborgene Botschaft des Künstlers zu finden, andere interessierten sich mehr dafür, ihre eigene zu entdecken. Und dann gibt es immer noch diese andere Gruppe: die, die kommen, um den freien Ausschank zu probieren und über Kunst und andere esoterische Dinge zu sprechen, die sie auf einer kühlen Brise emporheben und aus ihrem Alltag davontragen.

Random Black läuft in der Deus Gallery in Canggu, Bali, bis zum 12. Dezember.

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