Jeremy trägt das neue Moto Mesh Tee, hol dir deins jetzt:
Das Briefing: etwas Stilvolles schaffen, das einen zweimal auf die Details schauen lässt und sich mühelos vom Asphalt in den Sand bewegen lässt. Als Spenderbike diente eine bereits sehr fähige Triumph Scrambler von 2012.
Camperdowns Chef-Techniker Jeremy Tagand wusste sofort, was sein neuester englischer Patient brauchte, um schärfer zu werden.
Das Cockpit wurde mit einer Mischung aus deutscher und japanischer Hardware verwandelt. Schwarze MX-Lenker einer Yamaha TW und die Rolex unter den Tachos – ein Motogadget Chronoclassic, der Hand in Hand mit der Motogadget M-Unit arbeitet. Pazzo Design lieferte die Hebel (natürlich in Schwarz).
Aus dem Deus Werkstattlabor kommt ein maßgefertigter Kotflügel aus Aluminium, der die gesamte Elektrik aufnimmt, inklusive der kleinen magischen Power-Commander-Box von Dynojet. Laut Jeremy wäre dieser Hightech-Build von der NASA abgesegnet.
Der Hilfsrahmen dient als Befestigungspunkt für Kennzeichen, Blinker und Rücklicht, ist entsprechend geformt und lackiert und nimmt die maßgefertigte Sitzbank eines kalifornischen Polsterers in wasserdichtem Kushitani-Leder auf – ein dringend nötiger Hauch Komfort für diesen aggressiven Ride.
Der serienmäßige Triumph-Tank bekommt von der verlässlichen Dutchy einen frischen Anstrich in Mattschwarz. Die klassischen Scrambler-Trompeten müssen weichen und machen Platz für eine sehr saubere 2-in-1, links auslaufende, schwarz keramikbeschichtete British-Custom-Auspuffanlage, die dem Bike ein paar zusätzliche Dezibel in die Stimme legt.
Die Haltung bekommt ein Upgrade mit einem neuen Paar schwarzer Öhlins-Dämpfer.
Als überzeugter Verfechter von Platz schafft Jeremy die klobige Airbox gegen ein paar K&N Filter aus und gewinnt zusätzlichen Raum, indem er die Batterie an die Schwinge verlegt. Das Ergebnis ist ein sauberer, leicht wirkender Hilfsrahmen – und ein paar Kilo weniger, die man auf dem Weg zum Lieblings-Surfspot über den Asphalt schieben muss.
Wie man sieht, ist der Ölkühler jetzt verschwunden – das Öl läuft nun durch den Hilfsrahmen, wodurch Platz für zusätzliche 400 ml Kühlmittel entstanden ist. Der mächtige britische Motor läuft jetzt 20 % kühler als im Serienzustand.
Das Briefing verlangte ausdrücklich nach etwas Einzigartigem und Besonderem, also fiel die Wahl auf ein RSV Aprilia Hinterrad-Magnesiumrad, um diesem Build ein gewisses Je-ne-sais-quoi zu verleihen. Jeremy fertigte einen Abstandshalter aus Aluminium-Billet, um das serienmäßige Ritzel und den Bremssattel nachzurüsten.
Zu guter Letzt bekam das kleine Biest vor dem letzten Lackauftrag noch Halterungen für den Surf-Rack verpasst – damit ist die Onyx das perfekte Bike von der City bis zum Surf.