Du blickst hier auf die neueste Kreation aus Woolie’s Workshop. Es ist ein BMW R100S Café-Racer-Build aus den späten 1970ern. Die R100S ist so etwas wie ein legendäres Bike, und es fällt schwer, sie zu zerschneiden. Für dieses Projekt hat Woolie sich also vorgenommen, etwas, das bereits richtig gut funktioniert, auf eine andere Art funktionieren zu lassen. „Die Inspiration hinter diesem Bike war, etwas zu bauen, das nicht allzu sehr nach BMW aussieht“, sagt Woolie. „Ich habe versucht, den Look zu verändern und es um etwas herum zu stylen, das ein bisschen älter war als das Bike selbst.“ Woolie beschreibt den Build weiter. „Es hat einen großen Tank und man liegt richtig gestreckt darauf, sodass man sich wirklich dahinter hineingeduckt fühlt.“ Im Vergleich zum Original-Bike hat dieser Build eine aggressivere Sitzposition, fährt sich aber immer noch sehr komfortabel und sehr geschmeidig, mit starker Leistungsentfaltung. Der Rahmen wurde komplett zurückgebaut – Woolie entfernte alle Halterungen, den Heckrahmen und die Heckrahmenaufnahmen und fertigte von Hand einen neuen Chromoly-Heckrahmen. Die Batterie wurde unter den Sitz verlegt und wird durch ein 1200-Grad-Hitzeschild vor dem Motor geschützt. Die Hinterradbremse wurde von Scheibe auf Trommel umgebaut. Handgefertigte Komponenten finden sich praktisch überall am Bike: Fußbedienelemente, Rearsets, vorderer und hinterer Fender, Sitz, Tank, Halterungen, Scheinwerferhalter, weitere Halterungen und Laschen. Unser Freund Pierre Vallaincourt von Works Performance hat die Hinterradfederung entwickelt. Die Öhlins-Gabeln wurden von Ed Sorbo bei Lindemann Engineering gekürzt und neu abgestimmt. Lenker, Lenkerhalterungen und Spiegel kommen mit freundlicher Unterstützung all unserer Partner bei Rizoma.
„Es ist ein spaßiges Bike“, erklärt Woolie. „Es ist ein bisschen schneller, als ich eigentlich erwartet hatte. Es ist definitiv ein Einzelstück. Davon wird es immer nur dieses eine geben.“





























