Wir verlieren uns bei unseren Events gern in dem, was tagsüber passiert. Bei all den Motorrädern und Surfboards. Aber was im Temple of Enthusiasm passiert, wenn die Sonne untergeht, liegt uns genauso nah am Herzen.
Das Temple Moto Short Film Fest war das erste von, wie wir glauben, vielen. Wir machen Filme — einige davon könnt ihr hier sehen —, aber dieses Event hilft uns, eure Arbeiten zu zeigen. Wir haben jede Menge Filme von überall her auf der großen Leinwand gezeigt und damit das Publikum mehr als gefüllt: eine Wunschliste aus spritgetriebenen Dingen, die man unbedingt machen will.
Das Friday Night Concert ist definitiv ein fester Bestandteil all unserer Festivals in Zukunft, und die australische Indie-Band Sons of the East hat diesmal wirklich abgeliefert. Das Dee Quartet mag das Publikum aufgewärmt und in Stimmung gebracht haben, doch die Jungs von den Northern Beaches drückten ab, ließen die Bombe platzen und warfen sonst jede Vorsicht über Bord: Ein gewaltiges 90-Minuten-Set, nach dem alle schweißgebadet waren und trotzdem mehr wollten. Eine verdammt unvergessliche Nacht. Zum dritten Mal haben wir The Sons of the East im Temple begrüßt, und wir hoffen, es war nicht das letzte Mal.
Kunst ist ein großer Teil dessen, wer wir sind und was wir tun. Deshalb dürfte es kaum überraschen, dass wir im Rahmen des Slidetoberfest eine verdammt starke Show in der Deus Gallery veranstaltet haben. Sketch ist ein Sozialkommentator erster Güte, wortkarg und mit einem Pinsel bewaffnet. Er stammt aus Asahikawa, wo er vor zwanzig Jahren zufällig auf die Kunst von Ed Roth stieß. In einem gewichtigen Augenblick hatte er plötzlich ein klares Ziel. Der Funke zündete die Rakete, die ihn auf die Flugbahn bis heute gebracht hat.
Sketch ist unverschämt kreativ, auch wenn er behauptet, ohne seine Mentorin, Partnerin und Ehefrau sei er nichts. Er spricht kein Englisch, aber formuliert wie ein Maestro. Einen Computer kann er nur zum YouTube-Schauen und Ebay-Stöbern bedienen. Er ist schüchtern, aber wenn man ihn anspricht, plaudert er gern. Er liebt Curry, ferngesteuerte Autos und Nüsse. Nur keine Cashews, darauf ist er allergisch. Er liebt es, konservative Normen herauszufordern und sie gleichzeitig seiner eigenen Melange aus Absurdität gegenüberzustellen. An den Arbeiten, die er in der Deus Gallery aufgehängt hat, konnten wir sehen: Er ist außerdem erfrischend originell.
Wrap-up-Party … Wir finden, das sagt eigentlich alles. Ein Potpourri aus Awards, Bands und einem letzten „Yeee Haaaa …“ Der Hof ist bis zum Rand gefüllt mit alten und neuen Freunden. Wir kippen das Ganze in ein Highball-Glas und übergießen es mit Tequila und Bier. Und das Ergebnis … sagen wir einfach, es ist dafür gemacht, alles verschwimmen zu lassen.
Bilder von Keli Bow, Adjie Badas, Adiguna K


































































