Irgendwo auf Java

Somewhere in Java

Deutscher Text unten.

Irgendwo auf der Insel Java..

Es gibt einen Ort auf Java, an dem das Rauschen der brechenden Wellen und die Weite exotischen, schlammigen schwarzen Sands eine Atmosphäre schaffen, die seltsam beruhigend und zugleich voller Abenteuer ist. An diesem verlassenen Ort trägt der Wind einen ganz anderen Duft als gewohnt: frisch, frei vom Lärm und Trubel der Stadt. Man kann kaum widerstehen, an diesem stillen Ort ein Abenteuer zu beginnen.

Um dorthin zu gelangen, musst du zuerst an einer alten, verlassenen Fabrik vorbei und gelangst langsam mitten hinein in eine Landschaft, die mit den Hügeln verschmilzt, überwuchert von dichtem Grün aus Bäumen und Gestrüpp. Dieser Ort bewahrt Geschichten, die nie erzählt werden, und ist von den Menschen vergessen, die einst dort gearbeitet haben. Seit langer Zeit verlassen, strahlt er eine geheimnisvolle Anziehung aus, die dazu einlädt, ihn zu erkunden.

Der Puls hämmert, die Energie ist ungebändigt und die Gedanken überschlagen sich vor Freude, während wir auf unserem geliebten Motorrad über die Sandhügel jagen. Die Reifen drehen sich und legen Wege frei, die vielleicht einst schon befahren wurden. Jede Drehung am Gasgriff, jede Neigung des Lenkers über den rauen Weg steigert den Kick des Fahrens. Die Welt scheint langsamer zu werden, das Adrenalin steigt, der Wind trifft dein Gesicht, der frische Duft des Meeres vermischt sich mit dem Geruch von Zweitaktbenzin und vor dir liegt ein fesselnder Ausblick, so weit das Auge reicht. Diesen Ort wirst du nie vergessen.

Irgendwo auf der Insel Java..

Rider: Sandi Maulana (@maulanasandi99)
Video von Muhammad Gilang Dharmawan (@gilangdrn_)
Drohnenaufnahmen von Yuda Herdiansyah (@yudaudaw) 

DEUTSCH

Es gibt einen Ort auf Java, an dem das Rauschen der Wellen entlang der Weite exotischen schwarzen Sands den Schlamm aufwirbelt und eine seltsam beruhigende, zugleich abenteuerliche Atmosphäre entstehen lässt. Die Düfte im Wind sind so anders als alles, was du gewohnt bist: frisch und voller Verheißung, nicht schwer vom Lärm und Trubel der Stadt, die du hinter dir gelassen hast. Du kannst gar nicht anders, als aufzubrechen in dieses stille, heilsame Stück Welt.

Um dorthin zu gelangen, musst du zuerst durch eine alte, vernachlässigte Fabrik, die langsam wieder von der Landschaft verschluckt wird, verfällt und eins wird mit den Hügeln, überwuchert vom hungrigen Vormarsch der Bäume und Büsche. Der Ort trägt Geschichten in sich, die er niemals erzählen wird; er hat die Menschen vergessen, die hier einst gearbeitet haben. Reglos in seinem eigenen Verfall, während ihm die Zeit davonläuft, verströmt er eine geheimnisvolle Anziehung, die es zu entdecken lohnt.

Deine Adern pochen vor roher Energie, dein Kopf feuert vor Ekstase, während du auf deinem geliebten Motorrad über die Dünen fliegst. Drehende Reifen legen Spuren frei, die vielleicht vor langer Zeit schon einmal befahren wurden. Jede Drehung am Gasgriff, jedes Eintauchen des Lenkers über den bockenden Bronco einer beinahe Straße verstärkt nur die Freude dieser Ausfahrt. Die Welt wird langsamer, deine Sinne laufen heiß, der Wind streicht über dein Gesicht, der frische, salzig-herbe Duft des Meeres mischt sich mit deinem Zweitaktbenzin, die fesselnde Aussicht wirbelt an dir vorbei, und du brennst dir diesen Ort ins Gedächtnis ein.

Irgendwo auf Java.

Rider: Sandi Maulana (@maulanasandi99)
Video von Muhammad Gilang Dharmawan (@gilangdrn_)
Drohnenaufnahmen von Yuda Herdiansyah (@yudaudaw)