Hier ist ein Bike mit einer interessanten Vergangenheit. Sie sollten Asiens Antwort auf das Moped sein. Eine Alternative zur Beliebtheit der leichten Bikes aus Europa in den 50er- und 60er-Jahren. Was sie wirklich waren — und heute sind — ging jedoch viel weiter. Der Scooter ist inzwischen auf der ganzen Welt allgegenwärtig. Honda war der erste Hersteller, der loslegte, und ihr erstes Modell hieß Super Cub. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte: eine echte Ikone der Mobilität des 20. Jahrhunderts.
Schon bevor man einem alten C70 all das Plastik abgenommen hat, fällt einem als Erstes seine Schlichtheit auf. Er ist eine außergewöhnliche Hommage an diese zweieiigen Zwillinge: Form und Funktion. In den kommenden Wochen werdet ihr noch ein paar mehr aus dem Bengkel rollen sehen — wir lieben sie!
Noch bevor wir mit diesem kleinen Projekt überhaupt angefangen haben, stellten wir uns die entscheidende Frage: „Was wäre, wenn wir alles — und damit meinen wir nicht nur Teile, sondern natürlich auch all die Arbeitsstunden, die wir normalerweise in einen unserer Builds stecken — in dieses kleine Baby investieren würden?“ Statt die Frage unbeantwortet zu lassen, haben wir es einfach gemacht …
Das Erste, was man bei den älteren Modellen machen muss — dieses hier ist von ’76 — ist die Umrüstung von sechs auf zwölf Volt. Was haben die sich damals bloß gedacht? Der Motor war ein wenig schwach auf der Brust, also wurde der Hubraum von 70 cc auf rund 100 cc erhöht. Mehr Leistung bedeutete, dass wir einen weiteren Gang brauchten. Aus drei wurden also vier Gänge. Man kann ja nicht im letzten Jahrhundert leben — also kam noch ein Elektrostarter dazu. Während des Builds führte eine Änderung oft zur nächsten; das passierte bei diesem Projekt ziemlich häufig.
Japanische Mini-Schalter zieren die BSA-Lenker, die mit braunen Gummy-Griffen versehen sind. Um die Lenker zu befestigen, haben wir KLX 150 Riser auf eine handgefräste Triple Tree aus Aluminium montiert. Wir haben einen Gepäckträger aus Aluminium aufgetrieben, poliert, und jetzt fügt er sich wunderschön hinter einen edlen, maßgefertigten Sattel aus hellbraunem Leder ein. Kleine handgefertigte Deus D-Decals aus Aluminium sitzen auf beiden Seiten der Gabel, und die Bengkel Boys haben sie mit dem wohl abgefahrensten Paar lederbezogener Surf-Racks ausgestattet. Schwarze Wrinkle-Lackierung am Motor und polierte Seitendeckel. Ein K&M-Filter sorgt dafür, dass sie nur saubere Luft atmet.
Es hat lange gedauert, bis wir an diesem Punkt waren. Aber wir finden, es hat sich gelohnt. Jetzt haben wir den besten kleinen Beach Hopper der Stadt. Fast schon eine Ikone, oder?









